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Gelegentliche Unterbrechungen im Redefluss sind Bestandteil der Sprache aller Menschen.

Stottern beginnt bei den meisten Kindern im Rahmen der Sprachentwicklung in der Vorschulzeit.

Viele Kinder haben in dieser Zeit eine natürliche, entwicklungsbedingte
Sprechunflüssigkeit, die sich mit zunehmender Reifung des Gehirns zurückbildet.
Stottern ist jedoch sehr komplex und individuell unterschiedlich ausgeprägt.

Auffällig ist, wenn das Sprechen durch Blockierungen und/oder Wiederholungen von Lauten und Silben gehemmt oder unterbrochen ist.

Von einer Störung spricht man dann, wenn sich die Auffälligkeiten häufen.

Bestehen die Symptome über Monate oder treten zusätzlich Begleiterscheinungen auf, liegt der Verdacht des Stotterns nahe.

Das Stottern beginnt in der Regel phasenweise. Manchmal ist es stärker, manchmal seltener oder gar nicht vorhanden.

Wenn sich Stottern mit zunehmendem Alter verfestigt, kommt es häufig zu Begleitsymptomen wie bspw.:
· körperlichen Mitbewegungen
· Satzumstellungen
· Vermeidensverhalten („lieber gar nicht sprechen als stottern“)
· Sprechangst

Stottern kann beeinflusst werden.

Daher ist es das Ziel meiner logopädischen Behandlung das freie Sprechen ohne Stottersymptome und ohne Sprechangst bzw. die Verringerung der Symptome und Begleiterscheinungen.

Typische Behandlungsschwerpunkte der Stottertherapie sind u. a.:
· Förderung der Eigenwahrnehmung des Betroffenen hinsichtlich seiner individuellen Symptomatik
· Erlernen effizienter Atemtechniken
· Verbesserung der Körperhaltung und der Muskeltonusregulierung
· Arbeit an der Sprechmotorik, der Lautbildung und der Artikulation
· Verbesserung des Sprechablaufs
· Abbau von Sprechängsten und Vermeidungsstrategien
· Modifizierung des Stotterns
· Training kommunikativer Situationen
· Eltern / Angehörigenberatung