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Durch hirnorganische Schädigungen wie:
· Schlaganfall
· Schädel-Hirn-Verletzungen
· Entzündungen des Gehirns
· Hirntumoren
kann es zur Störung in den Bereichen – Sprechen- Verstehen- Lesen – Schreiben-  nach dem weitgehend abgeschlossenen Spracherwerb bei Kindern kommen.

Anders als bei Erwachsenen können diese Sprachstörungen bei Kindern in beiden Großhirnhälften auftreten, weil  die Dominanz einer Hirnhälfte noch nicht ausgeprägt ist. Dabei ist immer die in der Entwicklung befindliche Sprache betroffen.

Mögliche Symptome

frühes Kindesalter:
häufig Erlöschen aller Sprachfunktionen über einen bestimmten Zeitraum. Die Sprachentwicklung des Kindes setzt dann verspätet ein, ohne dass eine Störung zurückbleibt

Vorschulalter:
Schädigungen führen beim Kind zu einem plötzlichen Unvermögen, sprechen zu können. Häufig ist dadurch die Sprechfreude eingeschränkt, was zu einer vorübergehenden Stummheit führen kann.
Während der Aphasie entwickeln sich aber der Wortschatz, die Grammatik und das Sprachverständnis weiter.

Schulalter:
Schädigungen bei Schulkindern werden nicht immer ohne Folgen überwunden.
Es treten u. a. schlechtere Leistungen in den Bereichen Lesen, Schreiben oder Wortfindung auf. Diese Symptome gleichen denen der erwachsenen Aphasiker.


Vor Behandlungsbeginn erfolgen eine fundierte Diagnostik und die Abgrenzung der Symptome von anderen Grunderkrankungen.

Kindgerecht richten sich dann die Therapien an den diagnostizierten Symptomen aus und haben bspw. folgende typische Behandlungsschwerpunkte:
· Verbesserung der Wortfindung
· Verbesserung des Sprachverständnisses
· Verbesserung von Bereichen wie Lesen, Schreiben und   Zahlenverarbeitung